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Die Entstehung der Reiter Die tapfere Ritterin Lycanestra, der Krieger Botangrin aus dem Fjordland, der heilige Priester Fuoron, der mutige Kundschafter Feilofix und der verruchte Schurke Dreamslasher brauchten einen Anführer, so erwählten sie den jungen Magiegelehrten Raven, sie zu führen. Nach Dreiundzwanzig Jahren Terror und Furcht in Taborea waren die sechs ausgewählten Drachenreiter in alle vier Himmelsrichtungen verstreut um weitere treue Mitstreiter im Kampf für das Gute zu finden. über einhundert Drachenreiter, entsandt in die äußersten Winkel Teboreas, sorgen nun für Recht und Ordnung. Der Sitz des Ältestenrates und gleichzeitig Herzstück der Drachenreiter ist die Gildenburg, "Wyvern" Wie alles seinen Anfang nahm! Die Welt Taborea Einst schuf Ayvenas ein Reich, das sein Bestehen den allmächtigen geschriebenen Runen zu verdanken hat. Mit den Runen bändigte er die Magie des Erschaffens auf die Pergamente. Der Band trug den Namen Taborea. Ayvenas schrieb von schönen Pflanzen und so wuchsen prächtige Keimlinge aus dem Boden. Er schrieb von riesigen Bäumen und es wuchsen Bäume, die so gewaltig waren, dass die Kronen in den Wolken verschwanden. Er hatte Sehnsucht nach dem Firmament, also schuf er am Himmel funkelnde Sterne. Ayvenas sehnte sich nach dem Rauschen des Wassers eines Baches und dem Lied das der Wind spielt, wenn er sich durch das Astgewirr bahnt. So schrieb er es nieder und schon waren es die erwünschten Töne, die in seinen Ohren klangen. Taborea war geschaffen, doch es fehlte etwas. Das Leben Ayvenas griff nach Lehm und formte selbstständiges Leben. Doch bald merkte Ayvenas, dass nicht nur sein erschaffenes Leben dort bestand, sondern dass diese Welt sich ihr eigenes Gleichgewicht herbeiführte und somit auch böse Mächte Taborea heimsuchten. Da entschloss der Gott etwas zum Schutz der Menschen beizutragen. Er schrieb von mächtigen Kriegern und weisen Magiern. Er nahm einen Rohdiamanten des reinen Mutes und formte mehr Leben, er segnete es und so waren sie geboren, Die Drachenreiter Sie sollten beschützen, was einst geboren und vernichten, all diejenigen, die sich gegen Ayvenas geschaffener Welt stellen. Taborea auf sich alleine gestellt Ayvenas wurde müde vom Schaffen und Verändern. Von seinem Streben nach Harmonie abschweifend kam ihm die Überlegung was wohl geschehe, wenn Taborea auf sich allein gestellt wäre. Und dann geschah etwas Unerwartetes. Denn auch dieser Gedanke verband sich mit seiner Niederschrift. Taborea veränderte sich. Es lag ein dunkler Schleier über Taborea. Durch den einst so ruhigen Wald schlichen sich nun dunkle Schemen zwischen den Bäumen herum. Die Kräfte der Runen, die einst dazu dienten den Menschen Frieden und Wohl zu bescheren, wurden getränkt mit der Dunkelheit der Seelen von Ayvenas Feinden. So entstanden die mächtigsten Kreaturen die Taborea jemals bewohnten. Die Drachen. Die aufkeimende Macht der Kreaturen bewirkte, dass der Gott die Kontrolle über die Schriften verlor und sie entrissen ihm seinen Band. Noch nicht stark genug die allmächtigen Runen zu bändigen, zerstreuten sich die Seiten im ganzen Reich. Ein Wettlauf um das zusammentragen der Seiten begann. Denn nur wer im Besitz des vollständigen Bandes ist, kann die Macht von Ayvenas nutzen um Taborea nach seiner Vorstellung neu zu gestalten. So strebten die Menschen nach Frieden und Hoffnung in dieser dunklen Zeit. Die Urgewalt der Drachen treibt sie dazu, sich die Legenden zu Nutze zu machen um den Dämonen-Lord zu Beschwören und mit dessen Hilfe alle niederen Kreaturen zu unterwerfen. Die Zusammenkunft der Sechs In dieses Dunkle Zeitalter wurde Raven aus dem Hause Hawk hineingeboren. Bereits als junger Knabe entwickelte er eine Vorliebe für alles Magische dieser Welt. Seine Eltern rieten ihm davon ab ein Heiler zu werden, denn es schickte sich nicht als Mann von edlem Geblüt mit dem einfachen Volke zu verkehren. Alles Bitten und Flehen ignorierend, begann er sein Studium. Über Gerüchte erfuhren die Magier seines Vaters von dem Potenzial des Jünglings. Die Allwissenden baten Raven einer der ihren zu werden und sich ganz der Magie zu widmen. Durch sie hörte er auch zum ersten Mal von der Legende des Buches und der Wahrheit über die Drachenherrschaft. Seine Lehrmeister rieten ihm in die Welt hinaus zu ziehen und das Wissen der Elemente in sich aufzunehmen Zum Abschied schenkten ihm seine Eltern eine schlichte blaue Robe, welche mit weißen Ornamenten verziert war, von seinen Magier Lehrern einen Novizenstab und von der Meisterin der Heiler ein Glasfläschchen, welches mit einer rot pulsierender Flüssigkeiten gefüllt war. Damit bepackt, schritt er seinem Schicksal entgegen. Während einer seiner vielen Meditationen wurde Raven Überfallen, mit einer Klinge am Hals sah er bereits sein Leben verwirkt, als ihn eine Ritterin errettete. Nach kurzer Zeit schon merkten sie, dass sie sich ohne große Worte verstanden. Alles was Raven Über diese gestandene Schönheit wusste war, das sie Lycanestra hieß und fortan zu seinem ersten Weggefährten wurde. Als der Abend dämmerte fanden die zwei eine kleine Höhle in der sie Rast und Schutz vor dem bevorstehenden Unwetter suchten. Raven stampfte einmal mit seinem Stab auf den kargen Höhlenboden und sofort züngelten an der Stelle Flammen auf. Lycanestra schien wenig beeindruckt zu sein. In dieser Nacht stürmte es wahrlich und Blitze erhellten das Firmament. Auf einmal erhellte die Nacht in beißendes weiß, gefolgt von einem gigantischen Donnerschlag. Dann wurde es dunkel, denn der Blitz fuhr über dem Höhleneingang in den Fels und löste einen Erdrutsch aus, der den Eingang verschüttete. Von herabfallendem Geröll bewusstlos geschlagen sanken beide zu Boden. Durch ein stetiges Dröhnen, welches vom zerschmettern der Felsen herrührte, geweckt öffnete Raven die Augen und sah etwas Großes. Ein Hühne aus dem Fjordland warf die Felsbrocken wild fluchend beiseite. Botangrin war ein wahrhaftiger Koloss, er war es auch, der mit seinem Streithammer die Felsen zertrümmerte. Er führte uns zu einer entlegenen Hütte wo sie einen Kriegsmönch antrafen. Dieser hatte im Kampf mit seinen Feinden all seine magische Kraft erschöpft und blutete aus einer Vielzahl von großen und kleinen Wunden. Botangrin lies seinen Hammer fallen und sprang zu der verletzten Gestalt. Raven Öffnete seinen Geist und lies sich von seiner heiligen Energie durchströmen. Den Priester durchfuhr ein Gefühl von Wärme und er entspannte seine kauernde Haltung. Die Wunden schlossen sich wie im Zeitraffer und er wollte sich gerade bedanken, da bedeutete Raven ihm zu schweigen, Raven löste den Lederriemen, den Botangrin notdürftig über den klaffenden Schnitt im Unterarm gebunden hatte bevor er aufbrach um Hilfe zu hohlen. Danach legte sich die Gruppe zur Ruhe. Am nächsten Tag war das Unwetter in weite Ferne gerückt und alle bis auf Raven wurden von den Sonnenstrahlen im Gesicht und Vogelsang geweckt. Raven war längst schon wieder auf den Beinen. Keine Zeit zu verlieren, das war stets sein Anliegen. So stand er bereits vor der Hütte und trainierte seine Fähigkeiten an einem Rudel junger Wölfe. Als die anderen dies sahen, brach der Fjordländer in schallendes Lachen aus und lies seinen Zeigefinger an seiner Schlafe kreisen. Ein Schrei vom Priester unterbrach das Gelächter: "Botangrin Tyrallson!". Empört von dieser förmlichen Anrede brummte der Hühne ihm etwas Unverständliches entgegen. Ein üppiges Frühstück zauberte der Junge Magier aus dem Fleisch der erlegten Wölfe. Während alle gemeinsam das Festmahl genossen, schwelgten Botangrin und der Fuoron in Erinnerungen. Sie sprachen von Loyalität und Ehre der alten Zeit, von Zechgelagen mit künstlichem Met und Damen die dem Charme der beiden nicht widerstehen konnten. Raven nutze derweilen die Gelegenheit, nach dem Essen mit seinen Meditationsübungen Fortzufahren. Lycanestra wendete sich in der Zeit ihrer Rüstung zu die durch den Einsturz der Höhle ziemlich gelitten hat. Die Stunden vergehen, als der Priester wieder einmal davon berichtet, wie er Botangrin das Leben rettete, was der stolze Normanne ungern zu gab. Alle hatten sich viel zu berichten. Sie bemerkten gar nicht, dass sich die Dunkelheit schon wieder übers Land legte. Die Truppe wurde mitten in der Nacht durch ein tiefes Summen aus dem Schlaf gerissen. Bewaffnet und bereit alles zu vernichten was sie bedrohte, schossen sie aus der Behausung. Ein Schwarm blutrünstiger Kuhkäfer umflog eine große Trauerweide. Hilferufe wurden laut als der erste Käfer unter der enormen Angriffskraft der Gruppe seinen Tod fand. Binnen einiger Augenblicke ward der Schwarm nicht mehr und ein Mann glitt an dem Stamm der Weide hinab. über ihre gemeinsamen Kräfte erstaunt sah sich die Gruppe zufrieden an. Der Mann, dem sie zu Hilfe gekommen waren, untersuchte seinen Körper auf Verletzungen. Er bedankte sich. Auf die Frage wie er denn hieße begann er in die Hände zu klatschen und sagte lachend, dass sein Name Feilofix sei. Er erklärte sich als Kundschafter, der viel über diese Gegend wüsste. Das kam den anderen gerade Recht, da sie die Absicht hatten ihre Vorräte auf einem Markt aufzustocken. Der Kundschafter zog ein Holzstück aus seinem Rucksack während Raven in seiner geöffneten Handfläche eine kleine Flamme erzeugte um für Licht zu sorgen. Der Spurenleser strich mit der Hand über das Holz und erklärte dass er auf dieses eine Karte eingeschnitzt hat. Der Schattenwurf des Feuers lies die Wege erkennen. Als Lycanestra fragte, womit er denn die Städte dargestellt hat, antwortete Feilofix grinsend: "Mit Pünktchen" Nach schier endlosen Märschen kam die Gruppe in die Handelsmetropole Varanas. Das geschäftige Treiben der Einwohner bildete einen starken Kontrast zu der Einsamkeit der vergangenen Tage auf Wanderschaft. Nach dem sie die Stände des Großen Stadtplatzes nach Nahrung durchstöbert hatten, ließ sich die Gemeinschaft in dem dunkelsten Schuppen mit dem billigsten Fusel nieder. Die großen Strapazen der letzten Wochen waren Botangrin Anlass genug sich hemmungslos zu betrinken. Wankend vor Schwindel fing der Nordmann Streit mit einer Stadtwache an, weil diese ihn bei ihrem Rundgang als Untier betitelte. Noch während die anderen ihn davon abhielten einen großen Fehler zu begehen, wurden sie vom Rest der Patrouille auch schon verhaftet. In eine winzige Zelle gesperrt begann sich die Truppe untereinander näher kennen zu lernen und über ihre Leben zu reden. Sie staunten darüber das Raven ein echter "Hawk" war und ihnen blieb der Atem stocken, als Raven von seinem Wissen über Legende des Buches und der drohenden Gefahr preisgab. Tage gingen vorüber und es gab keine sichtbare Lösung für dieses Debakel. Eines Nachts jedoch kamen Kratzlaute aus der benachbarten Zelle und dann hörte Raven, der am nächsten zur Wand lag, eine Stimme. Mit der geisterhaften Stimme handelte er aus, dass sie die Gruppe aus dem Kerker befreite und im Gegenzug einen Platz in Ravens Reihen erhalten würde. Und so geschah es auch. Lautlos schwang die Tür des Verlieses auf und es stand eine hagere Gestalt in der Tür. Ihr langes lilafarbenes haar fiel locker über ihre Schultern und jeder sah gleich, dass es sich dabei um einen Bewohner der Schatten, einem Schurken, handelte. Die Flucht der sechs blieb ohne weitere Zwischenfälle und so gelangte die Schar unbehelligt in den nahe gelegenen Wald. Das Bündnis Wieder auf Wanderschaft legten sie ohne wirkliches Ziel tagelange, nervenaufreibende Märsche zurück, bis sie nach einigen Tagen eine Kreatur fanden die seit dem Anbeginn der Zeit existierte. Einen Drachen. Die Augen bereits glasig, die Flügel schlaff herab hängend drehte sich das mächtige Tier zu den Eindringlingen hin und ließ ein tiefes Grollen ertönen. Niemand hatte je solch ein Tier gesehen und es überlebt, deshalb wussten sie nicht, wie sie das Verhalten deuten sollten. Keiner der Anwesenden machte eine Bewegung, aus Angst den Drachen zu provozieren, denn auch eine alte Bestie ist noch ein Furchterregender Feind. Dann sank das Ungetüm aus Erschöpfung vollends zusammen und lag beinahe regungslos am Boden. Feilofix ging vorsichtig auf die Bestie zu, immer Bogen und Pfeil griffbereit, als der riesige Schädel sich noch einmal zu bewegen begann. In den Gedanken der sechs hallte ein Satz den der Drache übermittelte. "Helft mir und ihr habt einen Wunsch frei". Da sich Raven dazu berufen sah, die Welt zu retten und so ein Angebot gerade zu verlockend war, nickten ihm die anderen zustimmend zu. Nach einer Reihe von Fehlschlägen und erneutem Konzentrieren, glitt dem Manaschüler die kleine Glasphiole in die Hand und da wusste er, dass nur das Fläschchen Rettung für den Lindwurm bringen konnte. Botangrin nickte und ging zum Maul des Schuppentieres und hievte unter einigem Stöhnen den Oberkiefer ein Stück weit nach oben. Gerade soweit, dass Raven das Mittel in den Schlund gießen konnte. Das Ungetüm schluckte die Flüssigkeit sofort runter, dann wurde es still. Die Regenerationskräfte der Medizin begannen den Drachen zu durchströmen. Seine dunklen Schuppen pulsierten leicht und wurden mit jedem Impuls heller bis sie von einem grau schwarzen Schleier zu einem konstanten roten Leuchten wechselte. Seine Augen begannen ebenfalls auf zu klaren und auch den Flügeln sah man an, dass sie wieder von neuen Kräften erfüllt wurden. Eine Energie, die so animalisch war, dass sogar der Drache einige Momente brauchte sie wieder zu meistern und die Kontrolle zu behalten. Raven ging zu dem Schädel der Schuppenkreatur verneigte sich und äußerte dann den Wunsch. Sogleich zuckte der Drache zurück und schnaubte Rauch aus den großen Öffnungen oberhalb des Mauls, als er vernehmen musste welche Forderung der Trupp stellte. Eine Allianz zwischen den Menschen dieser Welt und einem der mächtigsten Drachenclans ward geboren. Entstehung der Story: Zu später Stunde in meinem ICQ Eingang einer Datei von Lycanestra, aller erster Entwurf einer sehr kompakten Gildengeschichte. Botangrin war gerade bei mir zu Besuch und wir sind gemeinsam den Text durchgegangen. Wir waren von der Idee von Lyca begeistert und machten uns sofort ans bearbeiten. Ein Eintrag über einen "Eisenklumpen" brachte uns für ca. 15 min zum Lachen, ich wälzte mich auf dem Boden in der zeit. Als wir wieder zur Besinnung kamen, schrieben wir weiter und nach ungefähr sechs Stunden war der erste Teil überarbeitet. Am nächsten Tag fragte ich im TeamSpeak, wer denn ein bisschen was von RolePlay versteht und Dreamlasher sagte er habe schon ein paar RP-Geschichten geschrieben und sei bereit mir zu helfen. Wir haben also den Sonntag damit verbracht, zusammen die ganze Story zu erweitern. Nach etwa acht, von Dream Handgeschriebenen Din A4 Seiten später schickte er mir seine abgetippte Version. Wir haben ungefähr sechs Stunden Brainstorming via TS gemacht und als ich ihm die Geschichte vom "Eisenklumpen" erzählte lag ich weitere 10 Minuten auf dem Boden. Anschließend habe ich von ihm einen Teil bekommen zum Überarbeiten. Den zweiten Teil habe ich erst am Montag von ihm bekommen und während Botan, Dreams ersten Teil zur Durchsicht bekommen hat, war ich mit dem letzten Teil an dem Tag völlig Überfordert. Erst am Dienstag konnte ich mich an den letzten Teil setzen. Diesen schickte ich Dream und bekam von ihm den von Botan Überarbeiteten Zweiten Teil zurück. Ich nahm eine weitere Änderung vor und fügte alle drei Teile aneinander, die dann Merlinsdragon zur ersten Öffentlichen Einsicht bekam. Der erste Teil wurde ein wenig verbessert und ich schickte das zusammen gesetzte Werk Botan. Am nächsten Tag bekam ich tierischen Ärger, warum ich den Zweiten Teil nicht geändert habe. Ich durchwählte meine Festplatte nach der von Ihm bekommen Version und schaute in meinen Text, es doch verdammt noch mal der geänderte Text. Leider meinte er den Letzten Teil und ich habe vom Zweiten Text gefaselt und wir haben quasi aneinander vorbei geredet. Aber nun ist unser Werk vollendet. Allen beteiligten ein großes Dankeschön für die Zeit die ihr geopfert habt und die Arbeit, um diese Gilden Story entstehen zu lassen.
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